Idee / Historie

Zu Beginn eines solch komplexen Projektes muss man sich natürlich erst Gedanken machen was das Gerät alles können muss oder was es eben minimalst können muss.

Die ersten Gedanken gingen nur in Richtung einfacher Zähler. Einen RFID Chip auf den Akku geklebt, einmal genullt und ab jetzt zählt er bei jeder Ladung (Scan bei Ladung) eins nach oben. Somit hat man einen Überblick über die Anzahl der Ladungen (Ladezyklen) eines Akkulebens. Aber wenn man schon mal so am programmieren ist, kommen einem schnell andere zusätzliche Dinge in den Sinn. So ist die vorläufige Funktionsweise wie folgt:

1. Es soll per PC mit Serieller Verbindung ein neuer Akku angelegt werden. Dazu wir seriell ein String mit fest definierten Zeichen  durch Semikolon getrennt gesendet. Ein Beispiel: n;Lipo ;TurnigyNanotec;12;3;850;10;50;245;70;31;12;13;10;

Da bei der PC Verbindung die Spannungsversorgung über USB geschieht, erkennt der Controller dies und schaltet in den PC Modus. Durch den String auf der Seriellen Schnittstelle beginnend mit dem „n“ wird der Controller angewiesen einen neuen Akku mit den empfangenden Daten anzulegen. Dies geschieht zum einem auf dem RFID Chip und in seiner Datenbank auf der SD Karte. Dort wird auch eine einmalige Akkuid vergeben. Sollte man ein r; an den Controller senden, wird er angewiesen alle seine aktuellen Akkudaten aus der Datenbank der SD Karte über die serielle Schnittstelle auszugeben.

2.  Wird der Controller extern mit Spannung versorgt, erkennt er selbstständig ob Ihn ein 2S oder 3S Lipo Akku versorgt. Damit weiß er das er für den mobilen Einsatz im Scan  Modus laufen muss. Wird ein Akku mit RFID Chip erkannt, werden die Daten aus dem Chip ausgelesen und auf dem TFT Display angezeigt. Die Daten beinhalten folgende Informationen: AkkuID, Name des Akkus, Kaufdatum, Letztes Scan Datum (Ladedatum), Art des Akkus, Zellenzahl , Kapazität,  Maximaler Entladestrom, maximaler Ladestrom und die Anzahl der Ladungen.

3. Wird am Controller ein Interrupt ausgelöst, z.B. durch einen Taster, begibt sich das Programm in den Lade Modus. Wird jetzt ein  RFID Akku gelesen, wird die Anzahl der Ladungen um eins erhöht und zusammen mit dem aktuelle Datum auf dem RFID und in der Datenbank gespeichert.

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